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Im Jahr 1980 war es endlich soweit:
Es gründete sich die Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk in Hessen und Nassau.
Das gab es bis dato nicht, aber überall in den Diakonischen Werken in der Bundesrepublik wurde das Bedürfnis deutlich, dass man näher zusammenrücken sollte.
Gemeinsam mit dem Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (GVS/EKD) hatten wir den Wunsch, die Evangelische Suchtkrankenhilfe zu einer Einheit werden zu lassen - als gemeinsame Vertretung und Darstellung der Arbeit.
Gemeinsam entwickelten wir einen für alle Diakonischen Werke gültigen Ausbildungsplan für Mitarbeitende in der Suchtkrankenhilfe (Suchtkrankenhelferausbildung).
So kam es auch im Diakonischen Werk in Hessen und Nassau zu einem Zusammenschluss aller haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in der Suchtkrankenhilfe. Dazu kamen die stationären Therapieeinrichtungen "Waldmühle" und "Haus Burgwald" - beide Mitglieder des DWHN.
Vertreter aller Arbeitsbereiche sind das Hauptorgan der ELAS-DWHN und bilden die Mitgliederversammlung. Hinzu kommt der sogenannte ELAS-Tag, ein jährliches Treffen aller ELAS-Mitglieder. Er ist jedes Jahr ein Fest der besonderen Art und wird – jedes Jahr in einer anderen Region - von den dort ansässigen Selbsthilfegruppen ausgerichtet.
2001 wurde eine Satzung erarbeitet, die am 08. August 2002 vom Vorstand des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau genehmigt wurde. Die zum 06.Dezember 2002 einberufene Mitgliederversammlung beschloss die vorgelegte Satzung und wählte erstmalig einen dreiköpfigen Vorstand, der sich aus je einem Vertreter der Selbsthilfe, der Beratungsstellen und den stationären Einrichtungen zusammensetzt. Die Geschäftsführung der ELAS unterliegt der Referentin / dem Referenten für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk in Hessen und Nassau.
Die Entwicklung der ELAS-DWHN ist eine wunderbare Sache: eine Gemeinschaft, die nicht nur ein Zusammenschluss ist, sondern eine gegenseitige Stärkung. Zwar war es manchmal ein zäher und oft langsamer Weg bis zur Gründung der ELAS bzw. der Verabschiedung der Satzung, aber: gut Ding will Weile haben.
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